

40 m² Gehwege in Rethwisch
Reinigung · Thermische Unkrautbekämpfung · 1K-Mörtelfuge · Imprägnierung
In Schleswig-Holstein und Hamburg
Wir behandeln Unkraut in den Fugen mit bis zu 98 °C heißem Wasser. Am besten im selben Termin wie die Reinigung.

Auf diesen sechs Flächen haben wir Reinigung, thermische Heißwasserbehandlung, neue Fugen und Imprägnierung kombiniert. Die Bilder zeigen das Gesamtergebnis; den Verlauf nach einer einzelnen Behandlung dokumentiert die Sieben-Tage-Fotofolge.
Wer nur das sichtbare Unkraut aus der Fuge zieht, kann Wurzelteile unter dem Pflaster zurücklassen. Daraus kann die Pflanze erneut austreiben.
Viele Pflanzeneiweiße verändern sich schon ab etwa 42 °C. Das Wasser kühlt auf dem Weg durch Fuge und Erdreich ab. Deshalb zählen hohe Ausgangstemperatur, passende Wassermenge und Einwirkzeit: Die Wärme muss im erreichbaren Pflanzengewebe ankommen.
Technische Angaben: Kärcher zur Heißwassermethode.
Jeder Schritt setzt an einer anderen Stelle an: auf der Fläche, im Wurzelbereich, im Stein und in der Fuge. Zusammen sind sie deine Grundaufbereitung.
Oberfläche

Nicht nur die Fugen: Heißwasser löst Belag, Moos und sichtbares Unkraut und spült die alte Füllung aus. Das Schmutzwasser saugen wir direkt ab.
Wurzelbereich

Ein eigener Arbeitsgang mit der Unkrautlanze: viel heißes Wasser, wenig Druck. Es sickert durch die Fuge und trägt Wärme zu erreichbaren Wurzelteilen.
Stein · bei Eignung

Geeignete, saugfähige Steine nehmen danach weniger Wasser auf. Das kann die Pflege erleichtern. Ob dein Stein passt, prüfen wir vorher.
Fuge

Gewaschenes Material ersetzt die alte Füllung aus Erde und Samen. Als feste oder halbfeste Fuge erschwert es Durchwuchs von unten, wo Belag und Unterbau das zulassen.
Unser umfassendster Ansatz gegen Bewuchs in Pflasterfugen.
Grundaufbereitung anfragenDieselbe Fläche vor einem einzelnen Heißwassereinsatz, nach drei und nach sieben Tagen. Der behandelte Bewuchs welkt und vertrocknet.



Nur thermisch behandelt, ohne Reinigung. Das vertrocknete Kraut blieb für die Fotos liegen; bei der Grundaufbereitung räumen wir es mit der alten Fugenfüllung aus.
2–4Folgeeinsätze planen wir nach der Grundaufbereitung, je nach Bewuchs. Die Abstände stimmen wir auf deine Fläche ab.
Ausdauernde Pflanzen können aus Wurzelresten wieder austreiben, und neue Samen fliegen an. Jeder Folgeeinsatz ist eine gezielte Heißwasserbehandlung wie in der Bildfolge oben.
Laub und Erde regelmäßig abkehren und offene Fugen im Blick behalten. So sammelt sich weniger Material, in dem Samen keimen können.
Wir beurteilen den neuen Bewuchs und den Zustand der Fugen und passen die weitere Pflege an deine Fläche an.
Abflammen und chemische Mittel bieten wir nicht an. Wir zeigen sie, damit du vergleichen kannst. Die Begründung erscheint, wenn du auf eine Bewertung zeigst oder tippst.
| Kriterium | Nur zum VergleichAbflammenAbflammenHitze über dem Stein | Nur zum VergleichChemische MittelChemieWirkstoff auf der Pflanze | Unser VerfahrenHeißwasserbehandlungHeißwasserWärme mit Wasser in der Fuge |
|---|---|---|---|
| Erreicht die Wurzeln | Die Flamme erhitzt vor allem die sichtbaren Pflanzenteile. Bei tiefen Wurzeln kommt häufig zu wenig Wärme an. | Systemische Mittel werden von der Pflanze aufgenommen und können Wurzeln erreichen. Wie gut, hängt vom Wirkstoff ab. | Heißes Wasser sickert durch die Fuge und trägt Wärme zu erreichbaren Wurzelteilen unter den Steinen. Wie viel unten ankommt, hängt von Wassermenge, Einwirkzeit und Fugenaufbau ab. |
| Wiederaustrieb | Ausdauernde Pflanzen können aus der Wurzel erneut austreiben. Weitere Durchgänge sind oft nötig. | Auch nach einer Behandlung kann neuer Bewuchs aus Samen entstehen. | Ausdauernde Pflanzen können trotzdem wieder austreiben, und neue Samen fliegen an. Deshalb planen wir nach der Grundaufbereitung je nach Befall zwei bis vier Folgeeinsätze. |
| Ohne offene Flamme | Die offene Flamme bringt Brandgefahr, etwa an trockenem Laub oder Hecken in der Nähe. | Keine Flamme, dafür chemische Wirkstoffe mit eigenen Risiken und Vorgaben. | An der Fläche arbeitet nur heißes Wasser. Das verlangt sorgfältiges Arbeiten, das übernehmen wir. |
| Auf Pflaster erlaubt | Erlaubt, weil keine Pflanzenschutzmittel im Spiel sind. Brandrisiko und örtliche Vorgaben, etwa bei Trockenheit, sind zu beachten. | Pflanzenschutzmittel sind auf befestigten Freilandflächen grundsätzlich verboten (§ 12 Pflanzenschutzgesetz). Eng geregelte behördliche Ausnahmen sind möglich. | Erlaubt, weil nur heißes Wasser wirkt, keine Pflanzenschutzmittel. Belag und Umgebung prüfen wir vor Ort. |
Die Querschnitte sind schematisch. Rechtsgrundlage zu chemischen Mitteln: § 12 Pflanzenschutzgesetz.
Reinigung, Fuge und Imprägnierung rechnen wir nach unseren Paketpreisen. Die thermische Unkrautbekämpfung kostet 2,40 € je m², mindestens 79 €, und nur auf der Fläche, die sie braucht.
Paketpreis je nach Fuge
Dazu im Angebot
Wir planen Ihre Wege, Plätze und Zugänge als wiederkehrende Flächenpflege mit Heißwasser.
Individuelles Angebot nach Fläche und Umläufen
Richtwerte inkl. MwSt. und Material für Pflaster 20 × 10 cm mit Fugen bis 5 mm; feste Fugen räumen wir dafür auf 30 mm Tiefe aus. Andere Steine, breitere Fugen, Sonderfarben und die Imprägnierung zur Mörtelfuge rechnet der Preisrechner dazu. Keine Mindestfläche. Anfahrt und Rüstzeit enthalten, Mindestauftrag je nach Entfernung ab 450 €.
Für die erste Anfrage reichen Flächenart, ungefähre Größe und Adresse. Angaben zu Bewuchs und Fugen helfen uns, sind aber freiwillig. Folgeeinsätze besprechen wir persönlich.
Von der ersten Anfrage bis zur Pflege danach: Hier findest du die wichtigsten Antworten.
Nein. Bei der Reinigung lösen wir Schmutz, sichtbares Unkraut und alte Fugenfüllung und nehmen sie auf. Die zusätzliche Unkrautlanze bringt anschließend gezielt viel heißes Wasser an die betroffenen Stellen. Das sind zwei verschiedene Arbeitsschritte.
Ja. Heißwasser sickert durch die Fuge und kann so auch Wurzelteile unter den Steinen erreichen. Auf dem Weg kühlt es ab. Wie viel Wärme unten ankommt, hängt von Wassermenge, Einwirkzeit und Fugenaufbau ab. Ausdauernde Pflanzen können dennoch wieder austreiben.
Ausdauernde Pflanzen können aus verbliebenen Wurzelteilen erneut austreiben. Außerdem gelangen neue Samen auf die Fläche. Je nach Befall planen wir nach der Grundaufbereitung zwei bis vier Folgeeinsätze. Den tatsächlichen Bedarf klären wir vor dem Angebot.
Rund um Schleswig, Eckernförde, Rendsburg und Kiel gibt es das auch als Plan mit festen Terminen: Im SurfaceCare Pflegeplan kommen wir ein- bis dreimal im Jahr, je nach Lage der Fläche.
Bei der Grundaufbereitung entfernen wir den sichtbaren Bewuchs und die alte Fugenfüllung. Später können tiefe Wurzeln erneut austreiben oder neue Samen keimen. Nach einem reinen Heißwassereinsatz welken behandelte Pflanzen und vertrocknen in den folgenden Tagen. Unsere Bildfolge zeigt diesen Verlauf nach einer einzelnen Behandlung, bei der das abgestorbene Kraut zur Dokumentation liegen blieb.
Nein. Eine geeignete feste oder halbfeste Fuge erschwert den Durchwuchs von unten. Laub und Erde können sich trotzdem auf der Oberfläche sammeln, und dort können neue Samen keimen. Deshalb gehören Kehren und Fugenkontrolle zur Pflege.
Sie ist keine Unkrautbekämpfung. Bei geeigneten saugfähigen Steinen verringert sie die Wasseraufnahme und kann die Pflege erleichtern. Grünbelag und Unkraut können trotzdem erneut auftreten.
Reinigung, neue Fuge und Imprägnierung rechnen wir nach unseren veröffentlichten Paketpreisen. Die thermische Behandlung im selben Termin kostet 2,40 € je m², mindestens 79 €, nur auf der Fläche, die sie braucht. Spätere Einsätze laufen über den Pflegeplan. Vor Arbeitsbeginn gibt es ein nachvollziehbares Angebot.
Pflanzenschutzmittel sind auf befestigten Freilandflächen grundsätzlich verboten. Das Gesetz lässt eng geregelte behördliche Ausnahmen zu. Erlaubt sind mechanische und thermische Verfahren wie Kehren, Fugenkratzer, Abflammen und heißes Wasser. Wir arbeiten mit heißem Wasser.
Wir brauchen freien Zugang zur Fläche und einen Wasseranschluss. Räum Fahrzeuge, Möbel, Pflanzkübel und anderes Bewegliches vorher beiseite. Während der Reinigung bleiben Fenster und Türen zu. Besondere Voraussetzungen und empfindliche Nachbarbereiche klären wir vorher.
Nein. Für die erste Anfrage genügt eine grobe Schätzung der Gesamtfläche. Exakte Stein- oder Fugenmaße brauchst du dafür noch nicht. Vor der Ausführung messen wir nach und besprechen mögliche Abweichungen. Fotos kannst du nach der Anfrage nachreichen: als Antwort auf unsere E-Mail oder per WhatsApp.
In Schleswig-Holstein und Hamburg unterwegs – auch in den Orten dazwischen.
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